Tja, wo fangen wir beim heutigen Blog an?

Eigentlich wollte ich gestern – naiv gedacht – mal schnell bei der Telekom Business Hotline anrufen, um herauszufinden was eine Telefonanlage für unser Büro den beim Big-T kosten würde. Man sollte meinen, dass eine Nachfrage zu einem Produkt, dem Preis für ein Produkt, das Signal „Kunde möchte etwas bei uns kaufen und ruft selbstmotiviert bei unserer Hotline an“ bei einer Verkaufshotline für positive Emotionen sorgt.

„Wie ist denn Ihre Kundennummer“ war dann aber mal die erste Frage, und ich antwortete „Ahem, ich bin unterwegs, die kann ich Ihnen nicht nennen – mir geht es ja aber nur um eine Frage zu Ihren Produkten uns Tarifen“, und dachte ich höre jetzt was eben genau hierzu. Pustekuchen „Ohne Kundennummer kann ich Ihnen keine Auskunft erteilen – Datenschutz, Sie verstehen!“ – „Nein, ich verstehe nicht! Sie sollen mir nichts über unser Kundenkonto oder meine Person sagen. Ich wollte eigentlich evtl. ein Produkt bei Ihnen kaufen und den Preis hierzu erfragen. Gilt der Datenschutz also auch für Ihre Preisliste? Naja, wir können uns doch vorstellen ich wäre ein Neukunde, der noch keine Kundennummer hat – was sagen sie denn dem?“.

Das war ein Treffer! Denn nun wusste die Dame am Telefon erst mal nicht weiter „Ähhhh. Tja, umpf. Moment, da muss ich nachfragen – KLICK, Wartemusik“. Während der Wartezeit wurde mir klar, was das bedeutet: Es hat zumindest bei dieser Dame noch nie ein Neukunde angerufen – arme Telekom! Und dann kam die Antwort „Sie müssen dann einfach in einen T-Punkt gehen – soll ich Ihnen sagen wo der nächste in Ihrer Nähe ist?“

„Nein Danke, ich gehe dann lieber zum lokalen Anbieter!“ – mehr fiel mir nicht mehr ein.

Liebe Telekom, nach den Datenschutzpannen der Vergangenheit kann ich ja verstehen, dass man es jetzt ein wenig ernster mit dem Schutz meiner Daten nimmt. Aber ist das jetzt nicht ein wenig zu übertrieben?

Update 20.2.2009: Was passt dann ja dieser Eintrag von Ognibeni perfekt!

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