Tagebucheintrag


Wenn man als Online Agentur effektiv arbeiten will muss man sich selbst und seine Projektpartner gut unter Kontrolle halten. Deshalb haben wir uns sehr früh nach einem Collaborations- und Projekmanagement-Tool umgeschaut.

Sehr früh letztes Jahr haben wir uns dann für ZOHO entschieden. Damals waren die Jungs noch nicht so bekannt, und es gab noch keine großen Unternehmen die sich für dieses Tool entschieden hatten. Daher war uns schon ein wenig mulmig zu mute.

Mittlerweile muss ich aber sagen, dass ich ein echter ZOHO Fan geworden bin. Und das hat verschiedene Gründe

  • Es ist nicht überfrachtet mit Features die keiner braucht
  • Trotzdem sind genau die wichtigen wie Zeitnachweis, Versionierung, Rechte etc. sehr gut gelöst!
  • Wir haben noch keine Down Time erlebt und die Performance ist wirklich sehr gut!
  • ZOHO ist so einfach und klar strukturiert – wir haben noch nie mehr als 10 Minuten fürs Einarbeiten gebraucht
  • Fast alle bei uns die es nutzen sollen benutzen es auch!

Speziell der letzte Punkt ist relevant. Denn einige Tools die wir einsetzen wollten sind einfach an der Akzeptanz gescheitet. Und Ohne Akzeptanz und Nutzung ist jedes Tool einfach nur noch als /dev/null verwendbar.

Wir sind durch das Einzeltool ZOHO Projects auf diesen Anbieter aufmerksam geworden, und haben auch dieses als erstes eingeführt. Was aber besonders attraktiv ist sind die anderen, ergänzenden Tools. So ist ZOHO CRM eine wirklich professionelle CRM Lösung, die bis zu drei Usern auch noch kostenfrei (!) ist. Im Vergleich zu z.B. Salesforce ist aber der Funktionsumfang nahezu identisch! Egal was ich brauche, ich schaue zuerst mal bei ZOHO nach. Datenbank, Rechnungsmanagemen, Mitarbeiterverwaltung, ToDo Liste, etc. alles da!

Wer von Euch nutzt ZOHO denn auch? Wäre sehr neugierig auf Eure Erfahrungen!

PS: ZOHO bloggt sogar hier!

Leider gibt es bei ZOHO noch kein Affiliate Programm, sonst würde ich liebend gerne einen entsprechenden Link einbauen. Dafür packe ich es aber mal in unsere Empfehlungs-Link-Sektion!

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Bitte was? Naja, so habe ich vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit von Euch erhalten 😉

Aber es geht um eine der peinlichsten Situationen für eine Online Agentur überhaupt: Die eigene Website! Denn wenn Ihr auf www.uncubator.de geht, dann werdet Ihr derzeit noch immer auf Sascha´s „alte“ Blümel Design Seite geforwarded. Culpa Nostra sagt man da wohl – und bisher haben wir uns mit dem Spruch „Das ist mit unserer Webseite so wie mit dem Bad bei den Fliesenlegern – Kundenbäder Top > das eigene Bad Oh Kraus!“ raus geredet.

Da wir in Kürze aber noch ein wenig PR machen wollen bzw. eine tolle Gelegenheit daszu bekommen, haben wir uns endlich dazu durchgerungen nicht nur schöne Kundenseiten zu bauen, sondern uns die Zeit für die eigene Webseite zu nehmen. Komme was wolle. Und heute morgen um 10:32 war es dann soweit – Texte und Struktur stehen, das Basis Design steht schon länger – nun werden die Teile zusammengefügt. TASCHACKA

Bis zum Monatsende sollten wir dann also den Launch der uncubator Website geschafft haben, und wenn nicht, dann könnte ihr hier alles bitterböse Kommentare loslassen!

Derzeit spricht jeder von einer Krise. Diese hatten wir für uns selber auch ein wenig zum Jahreswechsel. Die Finanzkrise führte zu einer Startverzögerung unseres Startups, parallel dazu hatten wir auf Grund der ursprünglichen Planung die Akquise für die uncubator gedrosselt.

Mit viel Energie und Eigenmotivation, aber auch angetrieben von gutem Feedback zum Startup und unserer Arbeit in der uncubator haben wir es  geschafft alles wieder in ein ruhiges und positives Fahrwasser zu bringen.

Die Umsatzlage passt – für uns, zum Glück antizyklisch zum Rest der Wirtschaft – und so können wir mit einem guten Gefühl positiv in das Jahr 2009 blicken.

Wir können neue Kunden begrüßen (z.B. FH Worms – komplettes Redesign) und auch die Tatsache das Sascha nach Kaiserslautern umzieht hilft dabei noch mehr Gummi auf die Straße zu bringen.

Manchmal ist es sehr schwer sich von einem gefaßten Plan zu lösen, und die Strategie neu zu sortieren. Dann wiederum ist es aber erstaunlich wie sich die Dinge entwicklen, wenn erst mal der Knoten geplatzt ist.

Durch das Zusammentreffen mit vielen Interessanten Leuten, Organisationen und Institutionen sind wir heute mehr denn je davon überzeugt, dass unser „analoger Weg“ der Richtige war. Wir haben ganz bewusst die uncubator GmbH gegründet, weil nicht klar war wie die Investmentgespräche für die kinkon GmbH laufen werden. Und das war/ist auch gut so!

Das können wir jedem Gründer nur empfehlen:

1.) Seht zu, dass ihr entweder vom ersten Tag genug Kapital habt um ruhig agieren und entwickeln zu können.
2.) Wenn 1.) nicht klappt, dann überlegt Euch VOR DEM START wie Ihr einen Teil Eurer Arbeitszeit unabhängig vom Startup in Geld wandeln könnt. Das kann ein Teilzeitjob sein, oder eben eine zweite Firma, mit der Ihr das nötige Geld verdient Eure Rechnungen zu bezahlen.

Denn eines ist klar: kommt man erst mal in die Predoullie zu wenig Geld zum Leben zu haben, dann wird es sehr schwer kreativ und konzentriert zu arbeiten. Und genau das ist DAS erfolgskritische Element jedes Startups: Agieren können – nicht reagieren müssen!

Mehr News kommen in Kürze – es gibt spannende Dinge zu berichten – leider dürfen wir das hier noch nicht 😉

Tja, wo fangen wir beim heutigen Blog an?

Eigentlich wollte ich gestern – naiv gedacht – mal schnell bei der Telekom Business Hotline anrufen, um herauszufinden was eine Telefonanlage für unser Büro den beim Big-T kosten würde. Man sollte meinen, dass eine Nachfrage zu einem Produkt, dem Preis für ein Produkt, das Signal „Kunde möchte etwas bei uns kaufen und ruft selbstmotiviert bei unserer Hotline an“ bei einer Verkaufshotline für positive Emotionen sorgt.

„Wie ist denn Ihre Kundennummer“ war dann aber mal die erste Frage, und ich antwortete „Ahem, ich bin unterwegs, die kann ich Ihnen nicht nennen – mir geht es ja aber nur um eine Frage zu Ihren Produkten uns Tarifen“, und dachte ich höre jetzt was eben genau hierzu. Pustekuchen „Ohne Kundennummer kann ich Ihnen keine Auskunft erteilen – Datenschutz, Sie verstehen!“ – „Nein, ich verstehe nicht! Sie sollen mir nichts über unser Kundenkonto oder meine Person sagen. Ich wollte eigentlich evtl. ein Produkt bei Ihnen kaufen und den Preis hierzu erfragen. Gilt der Datenschutz also auch für Ihre Preisliste? Naja, wir können uns doch vorstellen ich wäre ein Neukunde, der noch keine Kundennummer hat – was sagen sie denn dem?“.

Das war ein Treffer! Denn nun wusste die Dame am Telefon erst mal nicht weiter „Ähhhh. Tja, umpf. Moment, da muss ich nachfragen – KLICK, Wartemusik“. Während der Wartezeit wurde mir klar, was das bedeutet: Es hat zumindest bei dieser Dame noch nie ein Neukunde angerufen – arme Telekom! Und dann kam die Antwort „Sie müssen dann einfach in einen T-Punkt gehen – soll ich Ihnen sagen wo der nächste in Ihrer Nähe ist?“

„Nein Danke, ich gehe dann lieber zum lokalen Anbieter!“ – mehr fiel mir nicht mehr ein.

Liebe Telekom, nach den Datenschutzpannen der Vergangenheit kann ich ja verstehen, dass man es jetzt ein wenig ernster mit dem Schutz meiner Daten nimmt. Aber ist das jetzt nicht ein wenig zu übertrieben?

Update 20.2.2009: Was passt dann ja dieser Eintrag von Ognibeni perfekt!

… wieder ins Blog als man denkt!

Aber die Gerichte aus der Gerüchteküche der letzten Woche haben sich wohl tatsächlich bestätigt:

Lars Hinrichs gibt den CEO Posten bei Xing ab an Stefan Groß-Selbeck.

Wow dachte ich da nur. Aber was auch immer dahinter steckt, es ist doch eigentlich kein schlechter Zeitpunkt zu gehen, oder? Mittlerweile zweifacher Vater hat Lars gezeigt, dass man mit einer guten Idee, und professioneller Umsetzung viel erreichen kann. Er hat die Latte für Gründer in unserem Land sehr hoch gehängt, denn er hat es nach dem Ende der Böttcher Hinrichs AG wieder bis nach ganz oben geschafft.

Ein zufälliges Zusammentreffen mit Bill Liao in einer Warteschlange hat wohl zu einer der, wenn nicht DER Erfolgsgeschichten in der deutschen Web 2.0 Szene geführt. Denn was Lars und Xing von anderen „Big Deals“ in der Szene unterscheidet ist die Tatsache, dass er nicht durch einen Verkauf viel Kohle bewegt, sondern durch einen echten Nutzen für Anwender für ein nachhaltiges Geschäftsmodell gesorgt hat.

Deshalb: R.E.S.P.E.C.T. Lars!

Geniess das Erreichte, und nimm Dir Zeit für Deine Familie.

Zumindest, wenn es um das bloggen geht, oder?

Jedenfalls möchten wir damit nun Ernst machen, und haben daher an diesem Wochenende mal ernsthaft mit den Vorbereitungen begonnen. Templates aussuchen, halbwegs sinnige Kategorien benennen, Futter für die Blogroll finden – was man da so alles tun muss.

Ach ja, und dann müssen ja auch noch Blogeinträge geschrieben werden. Oh je!

Daher traf es nun diesen Eintrag die Nummer (1) zu tragen. Noch nicht sehr gehaltvoll, aber wenigstens ein Anfang. Und doch sicher Grund genug mal einen Kommentar zu posten, oder traust Du dich nicht, lieber Leser?

Bis demnächst an dieser Stelle mit News und Backgrounds zu

uncubator – a journey just started …