Thoughts


Bitte was? Naja, so habe ich vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit von Euch erhalten 😉

Aber es geht um eine der peinlichsten Situationen für eine Online Agentur überhaupt: Die eigene Website! Denn wenn Ihr auf www.uncubator.de geht, dann werdet Ihr derzeit noch immer auf Sascha´s „alte“ Blümel Design Seite geforwarded. Culpa Nostra sagt man da wohl – und bisher haben wir uns mit dem Spruch „Das ist mit unserer Webseite so wie mit dem Bad bei den Fliesenlegern – Kundenbäder Top > das eigene Bad Oh Kraus!“ raus geredet.

Da wir in Kürze aber noch ein wenig PR machen wollen bzw. eine tolle Gelegenheit daszu bekommen, haben wir uns endlich dazu durchgerungen nicht nur schöne Kundenseiten zu bauen, sondern uns die Zeit für die eigene Webseite zu nehmen. Komme was wolle. Und heute morgen um 10:32 war es dann soweit – Texte und Struktur stehen, das Basis Design steht schon länger – nun werden die Teile zusammengefügt. TASCHACKA

Bis zum Monatsende sollten wir dann also den Launch der uncubator Website geschafft haben, und wenn nicht, dann könnte ihr hier alles bitterböse Kommentare loslassen!

Derzeit spricht jeder von einer Krise. Diese hatten wir für uns selber auch ein wenig zum Jahreswechsel. Die Finanzkrise führte zu einer Startverzögerung unseres Startups, parallel dazu hatten wir auf Grund der ursprünglichen Planung die Akquise für die uncubator gedrosselt.

Mit viel Energie und Eigenmotivation, aber auch angetrieben von gutem Feedback zum Startup und unserer Arbeit in der uncubator haben wir es  geschafft alles wieder in ein ruhiges und positives Fahrwasser zu bringen.

Die Umsatzlage passt – für uns, zum Glück antizyklisch zum Rest der Wirtschaft – und so können wir mit einem guten Gefühl positiv in das Jahr 2009 blicken.

Wir können neue Kunden begrüßen (z.B. FH Worms – komplettes Redesign) und auch die Tatsache das Sascha nach Kaiserslautern umzieht hilft dabei noch mehr Gummi auf die Straße zu bringen.

Manchmal ist es sehr schwer sich von einem gefaßten Plan zu lösen, und die Strategie neu zu sortieren. Dann wiederum ist es aber erstaunlich wie sich die Dinge entwicklen, wenn erst mal der Knoten geplatzt ist.

Durch das Zusammentreffen mit vielen Interessanten Leuten, Organisationen und Institutionen sind wir heute mehr denn je davon überzeugt, dass unser „analoger Weg“ der Richtige war. Wir haben ganz bewusst die uncubator GmbH gegründet, weil nicht klar war wie die Investmentgespräche für die kinkon GmbH laufen werden. Und das war/ist auch gut so!

Das können wir jedem Gründer nur empfehlen:

1.) Seht zu, dass ihr entweder vom ersten Tag genug Kapital habt um ruhig agieren und entwickeln zu können.
2.) Wenn 1.) nicht klappt, dann überlegt Euch VOR DEM START wie Ihr einen Teil Eurer Arbeitszeit unabhängig vom Startup in Geld wandeln könnt. Das kann ein Teilzeitjob sein, oder eben eine zweite Firma, mit der Ihr das nötige Geld verdient Eure Rechnungen zu bezahlen.

Denn eines ist klar: kommt man erst mal in die Predoullie zu wenig Geld zum Leben zu haben, dann wird es sehr schwer kreativ und konzentriert zu arbeiten. Und genau das ist DAS erfolgskritische Element jedes Startups: Agieren können – nicht reagieren müssen!

Mehr News kommen in Kürze – es gibt spannende Dinge zu berichten – leider dürfen wir das hier noch nicht 😉

… wieder ins Blog als man denkt!

Aber die Gerichte aus der Gerüchteküche der letzten Woche haben sich wohl tatsächlich bestätigt:

Lars Hinrichs gibt den CEO Posten bei Xing ab an Stefan Groß-Selbeck.

Wow dachte ich da nur. Aber was auch immer dahinter steckt, es ist doch eigentlich kein schlechter Zeitpunkt zu gehen, oder? Mittlerweile zweifacher Vater hat Lars gezeigt, dass man mit einer guten Idee, und professioneller Umsetzung viel erreichen kann. Er hat die Latte für Gründer in unserem Land sehr hoch gehängt, denn er hat es nach dem Ende der Böttcher Hinrichs AG wieder bis nach ganz oben geschafft.

Ein zufälliges Zusammentreffen mit Bill Liao in einer Warteschlange hat wohl zu einer der, wenn nicht DER Erfolgsgeschichten in der deutschen Web 2.0 Szene geführt. Denn was Lars und Xing von anderen „Big Deals“ in der Szene unterscheidet ist die Tatsache, dass er nicht durch einen Verkauf viel Kohle bewegt, sondern durch einen echten Nutzen für Anwender für ein nachhaltiges Geschäftsmodell gesorgt hat.

Deshalb: R.E.S.P.E.C.T. Lars!

Geniess das Erreichte, und nimm Dir Zeit für Deine Familie.